UNESCO PROJEKTTAGE an der NMS Mondsee

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Das Schuljahr 2018/19 stand für die UNESCO NMS Mondsee ganz im Zeichen des aktiven Tuns, wenn es um die Mitwirkung an der Wandlung zu einer „besseren Welt“ geht.

An zwei Projekttagen wurde deshalb auch an der praktischen   Umsetzung der „17 Ziele für eine bessere Welt“ gearbeitet, auch ganz im Sinne des UNESCO Jahresziels „Lernen durch Engagement- Start The Change“.

Die Klassen wählten jeweils ein Ziel aus und erprobten sich in dessen konkreter Umsetzung.

Mit der Auswahl jeweils eines Zieles durch die Klassen ging es mit Feuereifer an die Verwirklichung verschiedenster Ideen:

Die ersten Klassen widmeten sich regionaler, gesunder Ernährung, wurden für einen Tag zu Biobauern oder produzierten Alternativprodukte zu Frischhaltefolien und Plastiksackerln, nämlich Wachstücher und Einkaufstaschen aus Stoffresten.

In den zweiten Kassen war „upcycling“ das Maß der Dinge: Aus Materialien, die sonst im Müll gelandet wären, wurden sinnvolle, brauchbare Gegenstände hergestellt. Schülerinnen der HBLA Ebensee leiteten dazu an, getragene Kleidungsstücke zu modernen Lieblingsteilen umzugestalten. Im Workshop „Pimp up mein Spielzeug“ reparierten und bemalten die Schüler/innen kaputtes Spielzeug. Schließlich wurden aus Zeitungen und Büchern Sitzhocker und Bänke hergestellt, die jetzt in der Pausenhalle ihren Platz haben.

Die dritten Klassen beschäftigten sich mit dem Thema „Arbeit“ aus verschiedenen Blickwinkeln. Besuche in der Glashütte Schwanenstadt und dem Papiermachermuseum in Steyrermühl boten Anlass für die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Handwerk. Eine äußerst ansprechende, gemeinschaftliche Collage zum Thema Papier ziert jetzt den zweiten Stock unseres Gebäudes.

Die vierten Klassen vertieften sich – je nach Interessen – in wichtige gesellschaftspolitische Themenstellungen. Mit „Amnesty International“ entstand eine Foto- Dokumentation über Frieden und Gerechtigkeit. Das Techno Z Mondsee und das Förderungsprogramm Talente regional sponserten intensive Workshops zum Thema „Elektro-Mobilität“, die mit einer Testphase auf E-Bikes, E-Scootern und E-Rollern am Trainingsplatz der ortsansässigen Fahrschule abgerundet wurden.

Selbsterfahrungen konnten ebenso gesammelt werden, als es ein „blindes Frühstück“ gab oder Produkte im örtlichen Supermarkt auf deren Inhaltsstoffe untersucht wurden.

Am Montag, den 1.Juli, werden die erstaunlichen, nachhaltigen Ergebnisse der intensiven Arbeit in einer öffentlichen Ausstellung der Bevölkerung zugänglich gemacht.

1a

Der Weg der Schulmilch

Im Rahmen des Schulprojektes besuchte die 1a Klasse den Bauernhof, der an unsere Schule die Schulmilch liefert.
Nach der Wanderung zum Hof begann der Ausflug damit, dass wir die Wiese genauestens untersuchten und dann im Stall die Kühe fütterten und begutachteten.
Weiters konnten wir dann ausprobieren, wie man Kühe mit der Hand melkt und anschließend verarbeiteten wir die Milch zu Kakao und Butter.

Wir lernten, dass der Weg der Milch mit der Düngung am Feld beginnt und gute Nahrung und viel Bewegung für die Qualität der Milch verantwortlich sind.

Am Ende unseres Workshops verspeisten wir die selbstgemachten Milchprodukte, welche natürlich hervorragend schmeckten.

Der Ausflug zum Bauernhof war sehr lehrreich und hat uns gut gefallen.   

Gesunde Jause aus regionalen Produkten

Am zweiten Projekttag stand die „Gesunde Jause aus regionalen Produkten“ im Fokus. Mit Hilfe des Atlas wurde erarbeitet, welche Produkte wir selbst in Österreich anbauen bzw. produzieren.
Im zweiten Teil des Vormittags bereiteten die Schülerinnen und Schüler der 1a aus mitgebrachten regionalen Produkten eine gesunde Jause zu, welche anschließend mit vollstem Genuss verspeist wurde. Außerdem betrachtete man die Ernährungspyramide und befasste sich mit gesunder Ernährung im Allgemeinen.

Ziel: Kein Hunger – Hunger beenden, Lebensmittelsicherheit und verbesserte Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

1b

Gesunde Jause aus vorwiegend regionalen Produkten und Bioprodukten

Am ersten Projekttag stand die „Gesunde Ernährung“ im Fokus.

Die Schüler erarbeiteten die Themen: vegetarische und vegane Ernährung, Massentierhaltung versus Bio-Tierhaltung, Klima und Transfette.

Im zweiten Teil des Vormittags bereiteten die Schülerinnen und Schüler der 1B Klasse aus mitgebrachten regionalen Produkten und Bioprodukten eine gesunde Jause zu, welche anschließend im Freien verspeist wurde.

Der Weg der Schulmilch

Im Rahmen des Schulprojektes besuchte die 1B Klasse den AU-Bauernhof, der an unsere Schule die Schulmilch liefert.
Nach der Wanderung zum Hof begann der Ausflug damit, dass wir die Wiese genauestens untersuchten und dann im Stall die Kühe fütterten und begutachteten. Auch die Melkmaschine wurde uns erklärt.
Weiters konnten wir dann ausprobieren, wie man Kühe mit der Hand melkt und anschließend verarbeiteten wir die Milch zu Kakao und Butter.

Wir lernten, dass der Weg der Milch mit der Düngung am Feld beginnt und gute Nahrung und viel Bewegung für die Qualität der Milch verantwortlich sind.

Am Ende unseres Workshops verspeisten wir die selbstgemachten Milchprodukte, welche natürlich hervorragend schmeckten. Der Ausflug zum Bauernhof war sehr lehrreich und hat uns gut gefallen.

Ziel: Kein Hunger – Hunger beenden, Lebensmittelsicherheit und verbesserte Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

1c/d

Am ersten Projekttag wurde der Film „Plastic Planet“ angeschaut und danach über die Plastikproblematik diskutiert. Anschließend gestalteten die Schüler_innen mithilfe des Skriptums „Plastikverschmutzung der Weltmeere“ Info-Plakate.

Die Schüler_innen wurden in vier Gruppen eingeteilt, und durften vier Stationen abwechselnd bearbeiten:

– Herstellung von natürlichen Deos

– Herstellung von Wachstüchern als Ersatz für Frischhaltefolien und Kunststoffbehältnisse

– Herstellung von Einkaufstaschen aus Reststoffen

– Produktuntersuchungen durch Filtern und Analysen mittels „Code Check“

Im Anschluss wurde mit den Schüler_innen besprochen, welche konkreten Maßnahmen getroffen werden, um in den Klassen Plastikmüll zu vermeiden.

Ziel: Plastikvermeidung/Mikroplastik/Herstellung von Alternativprodukten, (Global Goals – Nachhaltige Konsum- und Produktionsstrukturen sichern)

2a/b/c/d

Die 2. Klassen beschäftigten sich klassenübergreifend mit dem Thema „Upcycling“. Nach ihren eigenen Talenten und Fähigkeiten teilten sich die Schülerinnen und Schüler selbst in drei Workshops ein und arbeiteten beide Tage an ihren jeweiligen Projekten. Der Workshop „Pimp up mein Spielzeug!“ setzte sich zum Ziel, altes, kaputtes und deshalb nicht mehr brauchbares Spielzeug neu zu gestalten, zu reparieren und somit wieder verwendbar zu machen. Drei Schülerinnen der Mode-HBLA Ebensee unterstützten die Kinder des zweiten Workshops, die gebrauchte Kleidungsstücke umgestalteten und daraus neue Lieblingsteile designten. Im dritten Workshop bauten die Schülerinnen und Schüler aus alten Zeitschriften, Zeitungen und Büchern neue Möbel, die als Sitzhocker und Bänke das Schulhaus bereichern werden.

Bei allen drei Projekten wurde darauf geachtet, dem Grundsatz des Upcyclings zu folgen, und wirklich nur Materialien zu verwenden, die ansonsten im Müll gelandet wären. Es war den Beteiligten auch sehr wichtig, sinnvolle Gegenstände herzustellen, und nicht durch die Verarbeitung und Vermengung bereits sortenrein getrennter Abfälle, Sondermüll entstehen zu lassen. Alle Schülerinnen und Schüler waren nach diesen beiden Tagen sehr stolz auf ihre geleistete Arbeit und ihre Ergebnisse und zeigten sich erstaunt, was man aus vermeintlichem Müll noch herstellen kann. Es war wirklich ein sehr tolles Projekt!

Ziel: UNESCO Ziel Nr.: 12 Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster. Nachhaltige Konsum- und Produktionsstrukturen sichern. (Thema: Upcycling – aus Alt mach Neu!)

3a

Schwemmholz als Kunstobjekt

Wenn man an einem Bachbett oder See entlang spaziert, lassen sich allerhand Schwemmhölzer finden. Betrachtet man diese genauer, kann man in diesen Findlingen allerhand Figuren und Objekte erkennen. Möglicherweise sieht man einen Schlangenkopf, einen Vogel oder vieles mehr.

Mit dieser Thematik haben wir uns an den beiden Projekttagen beschäftigt. Wir haben Schwemmholzer betrachtet, überlegt was dieses darstellen soll und daraus wurde dann ein Kunstwerk gestaltet. Heraus kamen wunderschöne Skulpturen, Teelichthalter, Wandregale und einiges mehr.

Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei, dass man oft genauer hinschauen muss, um Dinge entdecken und sehen zu können. Wichtig war es dabei zu vermitteln, dass aus vorhandenen Ressourcen wieder etwas Neues entstehen kann bzw. wiederverwendet werden kann, auch wenn danach der Nutzen ein anderer ist.  Ebenfalls wurden die handwerklichen Fertigkeiten erlernt um Holz haltbar zu machen und wir beschäftigten und mit der Bearbeitung von Metall um den Sockel für die Skulpturen zu fertigen.

Unterstützt wurden wir dabei von Klaus Feder, der sich schon seit Jahren mit der kunstvollen Gestaltung von Schwemmhölzern beschäftigt und uns zwei Tage lang begleitet hat. 

3b/c

Papier und Glas als wichtige Werkstoffe kennen und schätzen lernen – Herstellung von Papier-Werk-Stücken

Ziele der UNESCO:

Ziel 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum:  
Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, volle und ertragreiche Erwerbstätigkeit und menschenwürdige Arbeit für alle erreichen.

Ziel 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur:
Belastbare Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovation unterstützen

Ziel 12: Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster:

Nachhaltige Konsum- und Produktionsstrukturen sichern

Unsere Ziele waren:

-das Thema Arbeit aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten

-Zusammenhänge von Systemen erkennen

-sich Gedanken über Umweltschutz machen (Papierverbrauch, Ressourcen, Müll, …)

-Zusammenhänge rund um Werbung und Konsum kritisch hinterfragen

-Ökosysteme schützen (vom Baum zum Papier, Rohstoff Holz)

-gemeinschaftlich Lösungen für Probleme finden (Müllentsorgung, …)

-eigene Vorstellungen und Bedürfnisse kreativ ausdrücken können

Altes Handwerk – neue Perspektiven

Im Rahmen unserer Projekttage haben wir eine Exkursion nach Schwanenstadt und Steyrermühl durchgeführt. Am nächsten Tag haben wir uns mit dem Thema „Papier“ künstlerisch auseinandergesetzt.

In der Glashütte Schwanenstadt konnten wir die Faszination der glühenden Glasmasse erleben. Wir beobachteten, wie die Glasmacher aus einer glühenden Glasmasse (1250 Grad Celsius) wahre Kunstwerke formten.

Wir lernten, wie Glas hergestellt wird und dass Glas ein wichtiger Verpackungsstoff ist.

Im Papiermachermuseum in Steyrermühl begaben wir uns auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Papiers – vom Papyrus bis zur modernen Papierfertigung. Wir bestaunten einen funktionstüchtigen originalgetreuen Nachbau der Robert’schen Papiermaschine von 1799.

Wir erhielten einen Einblick in die Lebenswelten der Papierarbeiter von einst und jetzt – eine historische Reise mit aktuellen Zeitbezügen.

Wir erfuhren interessante Details über die Entwicklung in der Papiererzeugung und über die Geschichte des Papierschöpfens, wie das Pergament von Papier abgelöst wurde und die Buchdruckkunst eingeführt wurde. Auch die aktuellen Themen der Umwelt-Problematik wurden angesprochen.
In der Handschöpferei durften wir Büttenpapier selbst schöpfen und gestalten.

Dieser Tag sollte uns die Arbeitswelt näherbringen und er hat unseren Horizont erweitert.

Am zweiten Projekttag haben wir unsere Eindrücke in einer Collage zum Thema „Papier“ zum Ausdruck gebracht.

Schon vorab wurden die Schüler/innen der 3b und 3c beauftragt Fotos zu knipsen, auf welchen sie einen Gegenstand, ein Erzeugnis aus Papier in der Hand halten, und passende auch auszudrucken. Diese wurden dann mit Streifen aus buntem Tonpapier an zwei Seiten „umrahmt“, mit ausgeschnittenen Buchstaben  –  lautend auf P a p i e r  –  beklebt und befestigt. Jede einzelne kreativ gestaltete Arbeit war ein Puzzleteil unseres Gesamtkunstwerkes. Es scheint vielleicht so, dass ein „fertiges“ Foto und zwei kleine Streifen beklebt mit Buchstaben schnell erledigt sind, doch alle Schüler, besonders jene, die sich gestalterisch besonders bemühten, stellten fest, dass dies eine sehr langwierige und gar nicht so einfache Tätigkeit war.

Motiviert haben beide Klassen eine bunte Fotocollage gezaubert.

Silvia Provin & Edith Königstorfer

3d

Unesco – Ziele: – Hunger beenden, Lebensmittelsicherheit ….

– Ungleichheit innerhalb und zwischen den Ländern        verringern

– Nachhaltige Konsum- und Produktstrukturen sichern

– Klimawandel

– Ökosysteme schützen

EUROSPAR MONDSEE:  Inhalte in Lebensmittel –

 Es ist nicht immer drin, was draufsteht!

Die 3 d SchülerInnen besuchten den Eurospar Mondsee von Hr. Feurhuber. Zuerst suchten die SchülerInnen Produkte im Sortiment aus.

Anschließend wurde gemeinsam das Produkt auf deren Inhaltsstoffe untersucht und vorgestellt.

Außerdem wurden Gütesiegeln erklärt. Hr. Feurhuber betonte die Wichtigkeit der regionalen Produkte und deren Erzeuger.

Mit einer gesunden Jause gingen wir zurück zur Schule.

Hier befassten wir uns noch genauer mit Lebensmittel und suchten die Inhaltsstoffe im Internet!

Erschreckend zeigten uns Filmausschnitte von „Taste the waste“, wieviel Lebensmittel im Müll landen!

Zu guter Letzt konnten wir noch verschiedene Lebensmittel verkosten!

4a

Menschenrechte /amnesty international

#16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen – (Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.)

An den beiden Tagen beschäftigte sich die 4a Klasse intensiv mit dem Thema Menschen–rechte. Es wurden dabei kurze Lehrfilme zum Thema angeschaut und verschiede Quizfragen beantwortet. Die Schüler/-innen arbeiten in diesen beiden Tagen die Grundlagen der Menschenrechte (Universalität, Unveräusserlichkeit, Schutz) heraus, erkennen den Bezug zwischen den Menschenrechten und ihrem eigenen Alltag und lernen Personen und Instanzen kennen, welche die Menschenrechte schützen.

Zentraler Teil des ersten Tages war das Spiel „Reise zu einem neuen Planeten“, bei dem die Schüler/-innen in die Rolle von Raumfahrer schlüpfen, die sich für die Besiedelung in einem Diskussionsprozess (think/pair/share) auf die wichtigsten „Rechte“ (Bedürfnisse und Wünsche) einigen müssen. Diese Aktivität dient nicht nur dazu, die Kommunikations- und Verhandlungsfähigkeit der Schüler/-innen zu stärken. sondern auch das Konzept der Menschenrechte näher zu bringen. Er wird vermittelt, dass Rechte Dinge sind. die jedes Kind haben und ausleben darf, damit es in Sicherheit und Gesundheit aufwachsen kann. Diese Übung zeigt, dass kein Recht wichtiger ist als das andere und dass man zwischen Bedürfnissen und Wünschen unterschieden muss. Alle Rechte sind unteilbar und gleichgestellt.

Weiters stand das Leben der Menschenrechtsverteidigerin und Friedensnobelpreisträgerin „Malala“ (in Buch und Film) am Programm.

Am zweiten Tag wurde das Rollenspiel „Esparanza-Pakt“ gespielt. In der ersten Phase wird ein Pakt für das Leben von Schiffsbrüchigen auf der Insel Esparanza erarbeitet. Jede Gruppe muss dabei Personen mit besonderen Bedürfnissen mit bedenken. In einer zweiten Phase gerät das im Pakt geregelte Regen aus den Fugen. Vor dem Hintergrund einer Dürrekatastrophe muss ein Konflikt mit einer ansässigen Bevölkerungsgruppe – der doch nicht so menschenleeren Insel – gelöst werden. Bei einem gemeinsamen Treffen soll die Konflikte bereinigt werden. Abschließend reflektieren die Schüler/-innen in eigenes Rollenverhalten und den Verhandlungsverlauf.

Abschließend wurde ein Menschenrechte-Domino gespielt. Es werden dabei die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 jeweils mit einem Text in Beziehung gebracht, der den Artikel erläutert, einen Verstoß gegen diesen Menschenrechts­artikel darstellt oder ein Beispiel für mutiges Eintreten für dieses Recht ist. Durch diese Kombination werden die Menschenrechtsartikel lebendig und die Spieler kommen automatisch miteinander ins Gespräch über Menschenrechte und ihre Bedeutung für uns.

4b/d

PROJEKT Elektro-Mobilität

ZIEL: 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz

Das Projekt zum Thema Elektro-Mobilität wurde initiiert vom Technologie-Zentrum Mondsee und vom FFG (Förderungsprogramm Talente regional) großzügig gefördert.

Zur Einführung gab es einen sehr interessanten Diskurs mit Frau Edith Eschlböck vom Klimabündnis Oberösterreich über Klimawandel und Klimaschutz im Allgemeinen. Da wurde Vorwissen gefragt und Ideen für Beiträge zum Klimaschutz besprochen, außerdem das Thema E-Mobility genau beleuchtet, die Vor- und Nachteile diskutiert und die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema angeregt. Mit einem Klimaführerschein-Quiz und einigen Fragen zur Erhebung der Situation in der eigenen Klasse (Anzahl Autos in der Familie, Schulweg, …) wurde zusätzlich das Bewusstsein geschärft.

Es gab einen Fahrrad-Workshop, in dessen Rahmen die Schülerinnen und Schüler Allgemeines zum Thema erfuhren und selbst kleine Schäden an Fahrrädern reparieren durften (wie zum Beispiel einen platten Reifen).

Den Höhepunkt bildete die Testeinheit am Freitag, bei der in der Asphaltstockhalle (Eishalle) Mondsee E-Scooter, E-Bikes, Segways und E-Roller ausprobiert werden konnten.
Abgerundet wurde diese Testphase mit einer theoretischen Einheit mit Herrn Martin Müller von der Fahrschule Rastl.

Danke für die perfekte Organisation, Betreuung und Begleitung durch die beiden Mitarbeiterinnen des Technologie-Zentrums Mondsee, Frau Michaela Ellmauer und Frau Stefanie Mayrhauser.

4c

UNESCO-Ziel: Weniger Ungleichheiten

Am Beginn des Projekts wurden in der Schulküche Brötchen, Aufstriche und ein Fruchtsalat zubereitet. Im Anschluss fand ein „blindes Frühstück“ statt, bei dem die Schüler/innen mit dem Thema „Blindheit“ in Kontakt traten. Danach machten wir einige Bewusstseinsübungen mit verbundenen Augen.

Im Anschluss beschäftigten wir uns mit folgenden Fragen:

Warum ist die Zahl blinder und anders behinderter Menschen in sogenannten Entwicklungsländern so hoch? Wie hängen Armut und Behinderung zusammen? Und was muss passieren um Veränderung zu bewirken?

Die Materialienbox von „Licht für die Welt“ lieferte Anregungen, um sich mit diesen und ähnlichen Fragen spielerisch auseinanderzusetzen. Mit spannenden Übungen und Spielen sowie Hintergrundinformationen erhielten die SchülerInnen einen Einblick in die Themen Armut, Behinderung und Inklusion.

In mehr als 50 % aller Fälle wären Behinderungen vermeidbar. Das gilt für die am Grauen Star erblindete Frau genauso wie für das Kind, das wegen eines Klumpfußes nicht gehen kann. In Form von Geschichten „armer“ Menschen in Entwicklungsländern werden die Schicksale einzelner Menschen verdeutlicht.

Ein möglichst selbständiges Leben zu führen ist für Menschen mit Behinderungen sehr wichtig. Doch oft sind es Barrieren im Kopf und in der Umwelt, die das verhindern. Bewusstsein und Verständnis sind die Grundsteine für eine Welt, in der alle die gleichen Chancen haben. Eine Welt, in der Inklusion nicht nur ein Wort ist, sondern gelebt wird. Dieses Projekt hat sicherlich einen Grundstein dafür gelegt! Die Kinder lernten wieder zu schätzen, in einem guten Sozialsystem mit verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten und vor allem in Gesundheit zu leben. Außerdem wurde ihnen bewusst, dass jeder einzelne etwas bewirken kann.  

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